Schlagwort-Archive: Krankenhaus

EuGH: Katholische Kirche diskriminierte Chefarzt

EuGH stärkt Rechte von ArbeitnehmerInnen kirchlicher Einrichtungen

Die Kündigung eines Chefarztes am katholischen St.-Vinzenz-Krankenhaus in Düsseldo wegen Wiederheirat kann eine „verbotene Diskriminierung“ aufgrund der Religion darstellen. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschieden. Die Anforderung, dass ein katholischer Chefarzt den „heiligen und unauflöslichen Charakter“ der Ehe beachte, erscheint den Richtern nicht als gerechtfertigte berufliche Anforderung.

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Erklärung des Erzbischofs von Köln zur „Pille danach“

Erzbistum Köln 31.01.2013
Aus gegebenem Anlass habe ich mich mit Fachleuten über die Frage der Verordnung der so genannten „Pille danach“ beraten. Dabei wurde deutlich, dass darunter unterschied- liche Präparate mit unterschiedlichen Wirkprinzipien zu verstehen sind, deren Wirkungen und Nebenwirkungen sich in der wissenschaftlichen Diskussion immer weiter klären.  (…)

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Abtreibungsgegner von Pro-Life schicken Detektive in Kölner Kliniken

Die Ablehnung einer vergewaltigten Frau an katholischen Kliniken in Köln hat eine Vorgeschichte. Abtreibungsgegner der Organisation Pro-Life denunzierten beim Erzbistum Ärzte die die „Pille danach“ verschrieben haben. Aus Angst lehnten die Ärzte daraufhin die Behandlung vergewaltigter Frauen ab. Das Erzbistum ließ sich von Lebensschützern treiben.
Außerdem ist in diesem Zusammenhang bekannt geworden, dass die radikal-fundamentalistische Pro-Life-Gruppe mit der BKK-IHV-Versicherung zusammenarbeiten soll.

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In Köln wiesen zwei katholische Kliniken Vergewaltigungsopfer ab

Nach der Ablehnung der Untersuchung eines mutmaßlichen Vergewaltigungsopfers gerät der öffentlich subventionierte kirchliche Krankenhaussektor in die Kritik.
Nicht jeder Hilfsbedürftige ist willkommen, obwohl die kirchliche Einrichtung aus öffentlichen Geldern finanziert wird. Krankenhäuser unter kirchlicher Trägerschaft schließen, wie vergangene Woche bekannt wurde, bestimmte Behandlungen aus, wenn sie im „Widerspruch zu ethischen und moraltheologischen Grundsätzen der Kirche“ stehen.

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