Joumana Haddad: Open letter to the pope

ince every lebanese news station, radio station, billboard, newspaper, posters… are filled with joyous designs welcoming the pope to Lebanon, some of us are not so anxious and looking-forward for this event. (Personally I think it will create even more secularism) Joumana Haddad, the editor at Al-Nahar shared a post on Now Lebanon’s website. It is an open letter for the pope.

Most of Lebanese atheists have probably read it since it went viral in our small community. But just in case some of you haven’t read it yet I will quote some lines and then link you the article where you can read it.

Folgen „FEMEN“ „Pussy Riot“ ins Gefängnis?

 

Femen - Oben ohne ein Kreuz absägen
Oben ohne ein Kreuz absägen

Im August 2012 fällten vier FEMEN-Mitglieder (Inna Schewtschenko, Oxana Schatschko, Tanja aus der Ukraine und Xenia aus Kanada) ein Flurkreuz vor dem ehemaligen Oktoberpalast in der ukrainischen Hauptstadt als Zeichen des Protestes gegen die Politik der Russisch-Orthodoxen Kirche und die Verurteilung der drei Politaktivistinnen von „Pussy Riot“.

Folgen „FEMEN“ „Pussy Riot“ ins Gefängnis? weiterlesen

Beschneidung – Rettet die Vorhaut

Warum das Verbot harmloser religiöser Rituale nicht Teil einer säkularen, religionskritischen Position ist.

Wenn Menschen sich lautstark und mit aufgeregter humanitärer Rhetorik für die Rechte anderer einsetzen, ist es oft schwer zu entscheiden, ob sie dabei von echtem Interesse am Anderen oder doch nur von den eigenen projektiven und identitären Bedürfnissen getrieben werden.

Beschneidung – Rettet die Vorhaut weiterlesen

Katholisches Arbeitsrecht

Eine lesbische Leiterin eines katholischen Kindergartens hatte gegen ihre Entlassung und für ihren Anspruch auf Elterzeit geklagt. Ihr stand der juristische Sonderstatus der Kirche in Deutschland gegenüber. Die Frau verliert aufgrund ihrer sexuellen Orientierung nach der Kinderzeit ihren Job. Das Gericht bestätigte damit die juristischen Privilegien der katholischen Kirche. Mit dem Urteil wurde das Recht auf Kontrolle über das Privatleben der Mitarbeiterinnen in katholischen Einrichtungen nicht in Frage gestellt.

Islamismus und Säkularismus in Nordafrika

Nach der Wahl Mohammed Morsis von den Muslimbrüdern zum Präsident in Ägypten, verlaufen die gesellschaftlichen Bruchlinien nicht nur zwischen islamischen und sekularen Kräften. In Lybien versuchen Salafisten an Einfluss zu gewinnen. Und auch in Tunesien versuchen sekulare und feministische Kräfte ein Gegengewicht zu Salafisten und Islamisten zu bilden. Der Philosoph Ridha Chennoufi von der Uni Tunis setzt sich, nicht nur im Interview mit Bernd Beier und Ayelet Banai, für einen »zivilen Staat« ein.

Islamismus und Säkularismus in Nordafrika weiterlesen

Mona Eltahawy: Warum hassen sie uns?

Im Juni 2012 schreibt Mona Eltahawy im amerikanischen Magazin Foreign Policy unter dem Titel »Warum hassen sie uns?« (und meint damit: Warum hassen arabische Männer Frauen?): »Ja, Frauen überall auf der Welt haben Probleme, ja, die USA müssen noch ein weibliches Staatsoberhaupt wählen (…). Aber lass uns die USA mal bei Seite lassen. Nenn mir ein arabisches Land, und ich werde eine Litanei von Misshandlungen aufzählen, die angeheizt werden durch eine Mischung aus Kultur und Religion.« Mona Eltahawy: Warum hassen sie uns? weiterlesen

Islamverbände reagieren refexhaft auf kritische Fragen

Im März 2012 findet ein tödlicher Anschlag vor einer jüdischen Schule in Toulouse statt. Erst wird von einem rechtsextremen Hintergrund ausgegangen. Entsprechend typisch sind die Reaktionen insbesondere der muslimischen Verbände. Dann stellt sich heraus dass der Attentäter ein Islamist und kein Rechtes ist. Umgehend ändern sich die Stellungnahmen und entsprechende Stereotype werden verbreitet. Auf die Morde von Toulouse reagieren deutsche Islamverbände mit einer reflexhaften Abwehr kritischer Fragen.

Wir brauchen keinen Mullah

INTERVIEW: Irshad Manji im Gespräch über den Islam (in Jungle World 02/12)

Als Irshad Manji im Dezember ihr neuestes Buch »Allah, Liberty and Love« auf einer Diskussionsveranstaltung zur Reformierung des Islam in Amsterdam vorstellte, stürmte eine islamistische Gruppe den Raum und bedrohte Manji und andere Anwesende mit dem Tod. Die in Uganda und Kanada aufgewachsene Autorin und Journalistin ließ sich jedoch nicht vertreiben. Als muslimische Feministin kämpft sie nicht nur in ihren Publikationen gegen den Islamismus und für eine Reform des Islam. Jungle World sprach mit ihr über Gott und die islamische Welt.

Interview: Wahied Wahdat-Hagh

Alia Mahdy – Nacktfoto

Im November 2011 stellte die 20jährige ägyptische Revolutionärin Alia Mahdy ein Nacktfoto von sich auf ihren Blog. Sie provozierte damit einen gesellschaftlichen Aufschrei. Nicht nur Islamisten und Islamistinnen beschimpften sie als »Teufel« und bedrohten sie mit dem Tod, auch linke Aktivisten distanzierten sich von ihr.

Maya Mikdashi analysiert ihre Pose auf der Website jadaliyya „Waiting for Alia“ so: »Sie verkauft nichts und versucht uns nicht zu erregen (…). Ihre Nacktheit hat nichts mit Sex zu tun, sondern versucht, eine Debatte über Geschlechtspolitik zu entfachen, und über die ungleichen Arten, wie sie auf den Feldern von Gender, Kapital und Kontrolle geführt wird. Sie starrt zurück und fordert uns heraus, sie anzusehen und uns nicht wegzudrehen.« Alia Mahdy Nacktfoto

über Gott und die Welt

%d Bloggern gefällt das: