Abtreibungsgegner von Pro-Life schicken Detektive in Kölner Kliniken

Die Ablehnung einer vergewaltigten Frau an katholischen Kliniken in Köln hat eine Vorgeschichte. Abtreibungsgegner der Organisation Pro-Life denunzierten beim Erzbistum Ärzte die die „Pille danach“ verschrieben haben. Aus Angst lehnten die Ärzte daraufhin die Behandlung vergewaltigter Frauen ab. Das Erzbistum ließ sich von Lebensschützern treiben.
Außerdem ist in diesem Zusammenhang bekannt geworden, dass die radikal-fundamentalistische Pro-Life-Gruppe mit der BKK-IHV-Versicherung zusammenarbeiten soll.

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In Köln wiesen zwei katholische Kliniken Vergewaltigungsopfer ab

Nach der Ablehnung der Untersuchung eines mutmaßlichen Vergewaltigungsopfers gerät der öffentlich subventionierte kirchliche Krankenhaussektor in die Kritik.
Nicht jeder Hilfsbedürftige ist willkommen, obwohl die kirchliche Einrichtung aus öffentlichen Geldern finanziert wird. Krankenhäuser unter kirchlicher Trägerschaft schließen, wie vergangene Woche bekannt wurde, bestimmte Behandlungen aus, wenn sie im „Widerspruch zu ethischen und moraltheologischen Grundsätzen der Kirche“ stehen.

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Sexueller Missbrauch – Aufklärung unerwünscht

Die katholische Kirche hat einen Forschungsvertrag über die Untersuchung sexualisierter Gewalt gekündigt. Die Deutsche Bischofskonferenz hatte das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen im Juli 2011 beauftragt, den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in der katholischen Kirche in der deutschen Nachkriegsgeschichte zu erforschen. Im Skandaljahr 2010 stand die Kath. Kirche unter Druck und musste ein Zeichen für ihren Willen zur Aufklärung setzen.

Kommentar von Jörn Schulz:

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Kreuz.net und die katholische Kirche

In der katholischen Kirche herrscht eine offensichtliche Diskrepanz in der Behandlung ihrer Angestellten. Ein Gespräch mit Manfred Bruns, dem Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland und ehemaligen Bundesanwalt am Bundesgerichtshof über die Ungleichbehandlung von Pfarrern bei Kreuz.net und homosexuellen Mitarbeitern in der katholischen Kirche.

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Sonderrecht in kirchl. Einrichtungen

Wer wirklich für die Kirche zahlt

Die Story im Ersten: Gott hat hohe Nebenkosten
Film von Eva Müller – ARD 26.11.2012

Die Leiterin eines katholischen Kindergartens wurde entlassen, weil sie sich von ihrem Mann trennte und zu einem neuen Partner zog. Ehebruch. Ein Verstoß gegen die Loyalität zur ihrem Arbeitgeber, hatte die Kirche entschieden und ihr gekündigt. Nur ein Bsp. von vielen. Weit über eine Million Menschen arbeiten in sozialen Einrichtungen für die Kirchen – in Kindergärten, Krankenhäusern, Schulen und Altenheimen. Sie alle unterliegen einem besonderen Arbeitsrecht.

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Satire zum Streikrecht in kirchl. Einrichtungen

zum Video auf YouTube
heute-show zum Streikrecht in kirchl.  Einrichtungen

MitarbeiterInnen in kirchl. Einrichtungen dürfen unter bestimmten Umständen streiken. Das entschied das Bundesarbeitsgericht und erklärte damit das strikte Streikverbot im Kirchenrecht für ungültig. Die Sonderrechte der Kirchen ließ das Gericht aber unangetastet.

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Die Karriere Gottes

Wie aus einer kleinen Gottheit ein allmächtigen Herrscher wurde

Abseits theologischer Erklärungsversuche will die erste Folge des ZDF-Zweiteilers „Bibelrätsel“ den Werdegang des biblischen Gottes anhand von Fakten und Funden nachvollziehen. Begleitet von Margot Käßmann, befasst sich die filmische Recherche mit den Stationen der Karriere Gottes, die ihn von einer lokalen Gottheit der Nomaden zum mächtigsten Himmelsherrscher der Geschichte führt.

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Erst Aufklärung, dann Islam

Solange der Islamunterricht als Vermittlung von und nicht als kritische Auseinandersetzung mit Glaubensinhalten verstanden wird, gehört er nicht in staatlichen Schulen.
Andererseits hat konfessioneller Religionsunterricht in Deutschland Verfassungsrang. Solange dies nicht geändert wird, muss das Recht für alle gelten.

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Pastafari – Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters

Symbol der FSM-Religion

Die Religionsgemeinschaft trägt im Englischen den Namen Flying Spaghetti Monsterism. Die Mitglieder bezeichnen sich selbst auch als Pastafari. Die Religionsgemeinschaft wurde 2005 in den USA gegründet. Anlass für die Gründung dieser Religion war die öffentliche Diskussion um die Unterrichtung von Intelligent Design an US-amerikanischen Schulen.
Auch in Europa gibt es inzwischen praktizierende Gemeinden. In einem offenen Brief vom September 2005 gibt die Vereinigte Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters in Deutschland an weltweit mehr als 10 Mio. Gläubige zu haben.

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Stoppt „kreuz.net“

Bei „kreuz.net“ handelt es sich um ein angeblich „katholisches Internetportal“  auf dem in vulgärer Form rechtsextreme und reaktionäre Hetze betrieben wird. Auf übelste Art und Weise wird gegen Homosexuelle, Juden, Muslime, SexarbeiterInnen und alles was nicht „erzkatholisch“ ist, gewettert. Anfang Oktober machte „kreuz.net“ Schlagzeilen mit einem schwulenfeindlichen Beitrag zum Tod von Dirk Bach.
Um die anonymen AutorInnen der rechten Hetz-Plattform zu ermitteln, hat der Bruno Gmünder Verlag die Aktion Stoppt Kreuz dot net ins Leben gerufen. Für Hinweise zur Ergreifung der Hintermänner wurde im Oktober 2012 ein Kopfgeld von 15 000€ ausgesetzt.

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über Gott und die Welt