Archiv der Kategorie: Religionsfreiheit

MGEN-PODCAST 2016.12.

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Unter dem Kreuz?

Staat und Religion – Im Normtext des Grundgesetzes steht das Gebot religiös-weltanschaulicher Neutralität des Staates nicht. Umso wichtiger, sich diesen objektivrechtlichen Grundsatz etwas genauer anzusehen. Woraus wird er hergeleitet? Was bedeutet er inhaltlich genau? Gibt es Einwände gegen das Konzept? Kann er in den aktuellen Debatten weiterhelfen?

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Keine Religionsfreiheit ohne Freiheit von der Religion

ARTE-Durch die Nacht
ARTE-Durch die Nacht mit …   (November 2016)

„Charlie Hebdo“-Chefredakteur Gérard Biard und Femen-Aktivistin Inna Schewtschenko verbringen einen Abend in Paris und diskutieren über Religionskritik und Feminismus mit der Rabbinerin Delphine Horvilleur, den Feministinnen Elisabeth Nicoli und Michéle Idels, der Soziologin Chala Cahfiq und dem Karikaturisten Mana Neyestani.

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Religion ist Privatsache

Die Initiative Religion ist Privatsache setzt sich aktiv für das Prinzip der Laizität, also der religiösen Neutralität des Staates, ein, dokumentiert die weitverbreitete Diskriminierung von konfessionsfreien Personen in Österreich und bekämpft diese Ungleichbehandlung. Die Aktivität der Initiative richtet sich somit gegen den starken und nicht mehr zeitgemäßen und oftmals antidemokratischen Einfluss der Religionen sowohl auf die Gesetzgebung als auch auf die Verwaltung, unterstützt jedoch das Recht jeder Person auf eine uneingeschränkte – nach Maßgabe der Bundesverfassung und insbesondere der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) – Religionsfreiheit in der Privatsphäre.

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Bildung und Religion

BdWi-Titelbild 3/2013
BdWi 3/2013

Anachronistische Privilegien in der Diskussion
Die Religionsfreiheit des Grundgesetzes garantiert auch die Freiheit, sich keiner Religion zuzuwenden. Das nimmt etwa ein Drittel der hier lebenden Bevölkerung für sich in Anspruch.  Trotzdem genießen die römisch-katholische und die evangelischen Kirchen massive Privilegien – auch und gerade im Bildungs- und Hochschulbereich.

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Laizismus und Religionsfreiheit

Die Trennung von Kirche und Staat als Grundwert und wesentliches Prinzip der Republik gilt als französische Erfindung.

Frankreich ist eine unteilbare, laizistische, demokratische und soziale Republik. Sie garantiert die Gleichheit vor dem Gesetz für alle Bürger, unabhängig von Herkunft, Rasse oder Religion. Sie respektiert jede Glaubensrichtung.“ so lautet der Wortlaut der Verfassung von 1958. Die „freie Religionsausübung“ ist seit 1905 mit dem Inkrafttreten des Gesetzes über die Trennung von Kirche und Staat anerkannt.