Archiv der Kategorie: Religionsunterricht

Religion ist Privatsache

Die Initiative Religion ist Privatsache setzt sich aktiv für das Prinzip der Laizität, also der religiösen Neutralität des Staates, ein, dokumentiert die weitverbreitete Diskriminierung von konfessionsfreien Personen in Österreich und bekämpft diese Ungleichbehandlung. Die Aktivität der Initiative richtet sich somit gegen den starken und nicht mehr zeitgemäßen und oftmals antidemokratischen Einfluss der Religionen sowohl auf die Gesetzgebung als auch auf die Verwaltung, unterstützt jedoch das Recht jeder Person auf eine uneingeschränkte – nach Maßgabe der Bundesverfassung und insbesondere der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) – Religionsfreiheit in der Privatsphäre.

Religion ist Privatsache weiterlesen

Religionsunterricht und das Grundgesetz

§7 Abs.3 GG: Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach.

Religionsunterricht wird in Deutschland durch das Grundgesetz privilegiert. Das Grundgesetzes stuft ihn als ordentliches Lehrfach ein – obwohl es sonst auf keinerlei Lehrfächer Bezug nimmt.
Nach aktueller Rechtssprechung des Bundesverwaltungsgerichts gibt es keinen Anspruch auf Ethikunterricht in der Grundschule, jedoch einen Anspruch auf Religionsunterricht. Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) begrüßt die Entscheidung des Gerichtes.

Religionsunterricht und das Grundgesetz weiterlesen

Bildung und Religion

BdWi-Titelbild 3/2013
BdWi 3/2013

Anachronistische Privilegien in der Diskussion
Die Religionsfreiheit des Grundgesetzes garantiert auch die Freiheit, sich keiner Religion zuzuwenden. Das nimmt etwa ein Drittel der hier lebenden Bevölkerung für sich in Anspruch.  Trotzdem genießen die römisch-katholische und die evangelischen Kirchen massive Privilegien – auch und gerade im Bildungs- und Hochschulbereich.

Bildung und Religion weiterlesen

Erst Aufklärung, dann Islam

Solange der Islamunterricht als Vermittlung von und nicht als kritische Auseinandersetzung mit Glaubensinhalten verstanden wird, gehört er nicht in staatlichen Schulen.
Andererseits hat konfessioneller Religionsunterricht in Deutschland Verfassungsrang. Solange dies nicht geändert wird, muss das Recht für alle gelten.

Erst Aufklärung, dann Islam weiterlesen