Schluss­machen jetzt! – Die säku­lare Bus­kam­pagne 2019

Am 4. Mai startet der Bus in Berlin

Vor 10 Jahren stand die säkulare Buskampagne unter dem Motto „Gottlos glücklich“. Viele Millionen Menschen wollen ein freies, sinnerfülltes Leben führen, ohne auf religiöse Vorstellungen zurückzugreifen. Diese Botschaft, dass mehr konfessionsfreie Menschen als Katholiken oder Protestanten leben, ist inzwischen in der Gesellschaft angekommen.


Tourplan der säkularen Buskampagne 2019
Tourplan der säkularen Buskampagne 2019

An den politischen Verhältnissen hat sich in den letzten 10 Jahren jedoch kaum etwas geändert. Denn noch immer finanziert der deutsche Staat die Kirchen mit Milliardenbeträgen. Und noch immer schränken religiös beeinflusste Gesetze die Freiheiten der Bürgerinnen und Bürger von der Wiege bis zur Bahre ein. Deshalb steht die säkulare Buskampagne 2019 unter dem Motto „Schlussmachen jetzt!“:

Die Kampagne fordert die konsequente Trennung von Staat und Religion sowie die strikte Beachtung des Verfassungs­gebotes der welt­anschaulichen Neutralität des Staates!

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Banner der no_god-kampagne

Es muss endlich Schluss damit sein, …

  • dass Bischofsgehälter aus dem allgemeinen Steuertopf bezahlt werden,
  • dass die Kirchen das Arbeitsrecht unterlaufen können,
  • dass katholische Missbrauchstäter der Strafverfolgung entgehen,
  • dass schwerstkranken Menschen das Recht verwehrt wird, selbstbestimmt zu sterben,
  • oder dass Frauen Zwangsberatungen über sich ergehen lassen müssen, wenn sie sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden!
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Werden diese und andere Kirchen-Privilegien nicht abgeschafft, so lassen sich auch die politischen Bestrebungen der Islamverbände nicht stoppen, die für sich ebenfalls „religiöse Sonderrechte“ beanspruchen.

Die Kampagne erhebt diese Forderungen im aktuellen Jahr ganz bewusst auch vor dem Hintergrund, dass der demokratische Rechtsstaat 2019 zwei große Verfassungs-Jubiläen feiern kann, nämlich 70 Jahre Grundgesetz sowie 100 Jahre Weimarer Verfassung. Denn hundert Jahre Verfassungsbruch sind mehr als genug: Es ist an der Zeit, die „Kirchenrepublik Deutschland“ hinter uns zu lassen und die deutsche Politik, die noch immer in einer christlichen Filterblase gefangen ist, mit allem Nachdruck dazu aufzufordern, die verfassungswidrige Diskriminierung religionsfreier Menschen zu beenden.

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