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Keine Religionsfreiheit ohne Freiheit von der Religion

ARTE-Durch die Nacht
ARTE-Durch die Nacht mit …   (November 2016)

„Charlie Hebdo“-Chefredakteur Gérard Biard und Femen-Aktivistin Inna Schewtschenko verbringen einen Abend in Paris und diskutieren über Religionskritik und Feminismus mit der Rabbinerin Delphine Horvilleur, den Feministinnen Elisabeth Nicoli und Michéle Idels, der Soziologin Chala Cahfiq und dem Karikaturisten Mana Neyestani.

Schewtschenko:

„Es gibt keine Religionsfreiheit ohne Freiheit von der Religion.“

„Alle Repression startet und endet mit der Frage der Frau.“

Gérard Biard, Chefredakteur der Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo”, und die in Frankreich lebende Femen-Aktivistin Inna Schewtschenko verbringen einen gemeinsamen Abend unter Polizeischutz in Paris und sprechen über Religionskritik, Blasphemie und Feminismus. Biard gilt seit dem Terroranschlag vom 7. Januar 2015 als einer der gefährdetsten Männer Frankreichs. Anstatt sich einschüchtern zu lassen, lässt er alle Fanatiker eines neuen religiösen Totalitarismus wissen: „Wir scheißen auf euch!”

Schewtschenko, die sich gegen die Unterdrückung der Frau in monotheistischen Religionen ausspricht und im Pariser Exil lebt, trifft Gérard Biard inmitten des Pariser Ausgehviertels, in dem im November letzten Jahres Islamisten wahllos Menschen erschossen haben. Gemeinsam diskutieren sie mit der Rabbinerin Delphine Horvilleur über Religionskritik, besuchen die Femen-Frauen beim Herstellen von „Boobsprints”, treffen auf Elisabeth Nicoli und Michèle Idels, Feministinnen der französischen Frauenbewegung MLF und diskutieren mit der iranischen Soziologin Chahla Chafiq über die Absurdität eines sogenannten muslimischen Feminismus.

Im Restaurant „Pharamond” philosophieren Schewtschenko und Biard über Blasphemie und die politische Dimension des Islams, die besonders die politische Linke in die Falle der vermeintlichen Toleranz tappen lässt. Und sie treffen in der Bar „Le Pré aux Clercs”, in der Zeichnungen der ermordeten Hebdo-Karikaturisten Georges Wolinski und Jean Cabut hängen, den Karikaturisten Mana Neyestani.

Presse

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