betendes Kind

Religion macht Kinder unsozial und intolerant

Religiös erzogene Kinder sind unsozialer als atheistisch erzogene Kinder. So teilen christlich und muslimisch erzogene Kinder seltener mit Altersgenossen, wollen im Gegenzug aber unsoziales Verhalten härter bestrafen. Je religiöser die Familien waren, desto ausgeprägter war dieses Verhalten zu beobachten. Atheisten sind dagegen großzügiger als gläubige Kinder.

Das haben Forscher bei einer Untersuchung an über 1000 Kindern aus verschiedenen Kulturkreisen nachgewiesen.

Chicago (U.S.A.). Religionen gelten in der Regel als wichtige Leitfäden für Moral und sie sollen nach gängiger Annahme das Sozialverhalten fördern. „Diese Ansicht ist so tief verankert, dass Menschen, die nicht religiös sind, sogar in manchen Gesellschaften als moralisch suspekt gelten“, erläutert Jean Decety von der University of Chicago. Bisherige Studien haben gezeigt, dass die Strenge von Religionen extrem von gesellschaftlichen und ökologischen Faktoren abhängt und das moralisches Verhalten von Faktoren wie beispielsweise der Tageszeit, dem Stresspegel oder der Sprache beeinflusst wird.
Über 1.000 Kinder nahem an der Studie teil.

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