Der Dogmenwahn: Scheinprobleme der Theologie

Kubitza-DogmenwahnVortrag von Heinz-Werner Kubitza am 24.2.2015 in Köln

Die Theologie steht an Universitäten unter Denkmalschutz. Und wenig hilfreich schei­­nen auch die Beiträge zu sein, die die Theologie zu einer modernen Welt­sicht beisteuern kann.

Heinz-Werner Kubitza
Heinz-Werner Kubitza

Denn wo andere Fa­­kultäten seit der Aufklärung die Welt real verändert haben, wird es in der Theo­logie schon als Innovation gefeiert, wenn ein alter Holzweg von Zeit zu Zeit mit viel verbalem Aufwand wieder frei geräumt oder eine neue Schule begründet wird.

Ist die Theologie als „gläubige Wissenschaft“ nicht eigentlich ein Relikt aus längst vergangener Zeit? Und was bedeutet es für das Ansehen einer Universität, wenn sie ein Fachgebiet in ihren Reihen duldet, dessen Vertreter nicht einmal in der Lage sind, ihren Ge­gen­stand nachzuweisen? Womit beschäftigen sich Theologen an staatlichen Universitäten überhaupt? Heinz-Werner Kubitza, selbst „gelernter Theologe“, macht sich auf in die Parallelwelten aktueller Dogmatiken und spürt den verschlungenen Denkwegen „moderner“ Universitätstheologen hinterher.

Dr. Heinz-Werner Kubitza ist promovierter Theologe und seit mehr als 20 Jahren Inhaber des Tectum Verlags, der vor allem wissenschaftliche Titel publiziert.  Er ist Autor mehrerer christentumskritischer Veröffentlichungen und hat zum Thema das gleichnamige Buch „Der Dogmenwahn“ herausgebracht. Heinz-Werner Kubitza ist u.a. Mitglied in der Gesellschaft für Kritische Philosophie, der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) sowie Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung.

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